Das klingt brutal und ist, besonders wenn es um Unterwasseraufnahmen von anderen Leuten geht, nicht von der kalten Hand zu weisen.
Aus diesem Anlass stand bei meinem zweiten Test mit der Digitalkamera unter Wasser, die Lösung dieses Problems im Mittelpunkt.
Jedem ambitionierten Unterwasserfotografen ist bekannt, dass man diesem Problem mit Unterwasserblitzen begegnen kann, wenn Blende, Verschlusszeit, Blitzleistung und Aufnahmeabstand eine optimale Einheit bilden.
Im Unterschied zu meinem allerersten Test, wo ich im "P-Modus" mit automatischer Belichtung fotografierte, wählte ich beim zweiten Test eine feste Blende von 6,3, damit im TTL-Modus nicht nur ein schwacher Aufhellblitz die weichen Hauttöne des Models streift.
Die Belichtungszeit regelt sich bei eingeschalteten TTl-Blitz auf eine 1/60 sek. ein.
Um bei Aufnahmen vom der Totalansicht des schönen Models die Aufnahmeentfernung zu optimieren, stand mit mit dem digitalen NIKKOR 18-70 mm eine digitale Brennweite von 18 zur Verfügung.


Für die Portraitaufnahmen verwendete ich das analoge NIKKOR 28-70 D mit Brennweiten von 50 bis 70.
Beim Blitzen verzichtete ich vorerst auf die Verwendung von Streuscheibe oder Diffuser, um schrittweise zu eindeutigen Testergebnissen zu gelangen. Aus diesem Grunde kam auch noch kein Zweitblitz zur Aufhellung der Schlagschatten zum Einsatz.



Alle Aufnahmen sind im RAW-Format erzeugt und in der Farbabstimmung digital nachbearbeitet. Aber wo die Originalaufnahme keine warmen Farbtöne speichert (Bild)

kann auch die trickreichste Nachbearbeitung nachträglich keine diese Farbtöne hervorzaubern.
Beste Grüße Günter Wünsche







