Mittwoch, 7. November 2007

Blitz bringt Wärme

Einige Leute assoziieren eine blaue Hautfarbe mit "Wasserleiche".
Das klingt brutal und ist, besonders wenn es um Unterwasseraufnahmen von anderen Leuten geht, nicht von der kalten Hand zu weisen.
Aus diesem Anlass stand bei meinem zweiten Test mit der Digitalkamera unter Wasser, die Lösung dieses Problems im Mittelpunkt.
Jedem ambitionierten Unterwasserfotografen ist bekannt, dass man diesem Problem mit Unterwasserblitzen begegnen kann, wenn Blende, Verschlusszeit, Blitzleistung und Aufnahmeabstand eine optimale Einheit bilden.
Im Unterschied zu meinem allerersten Test, wo ich im "P-Modus" mit automatischer Belichtung fotografierte, wählte ich beim zweiten Test eine feste Blende von 6,3, damit im TTL-Modus nicht nur ein schwacher Aufhellblitz die weichen Hauttöne des Models streift.
Die Belichtungszeit regelt sich bei eingeschalteten TTl-Blitz auf eine 1/60 sek. ein.
Um bei Aufnahmen vom der Totalansicht des schönen Models die Aufnahmeentfernung zu optimieren, stand mit mit dem digitalen NIKKOR 18-70 mm eine digitale Brennweite von 18 zur Verfügung.


Für die Portraitaufnahmen verwendete ich das analoge NIKKOR 28-70 D mit Brennweiten von 50 bis 70.
Beim Blitzen verzichtete ich vorerst auf die Verwendung von Streuscheibe oder Diffuser, um schrittweise zu eindeutigen Testergebnissen zu gelangen. Aus diesem Grunde kam auch noch kein Zweitblitz zur Aufhellung der Schlagschatten zum Einsatz.



Alle Aufnahmen sind im RAW-Format erzeugt und in der Farbabstimmung digital nachbearbeitet. Aber wo die Originalaufnahme keine warmen Farbtöne speichert (Bild)

kann auch die trickreichste Nachbearbeitung nachträglich keine diese Farbtöne hervorzaubern.

Beste Grüße Günter Wünsche

Samstag, 3. November 2007

Not macht erfinderisch !


Wir gern gesehenen Endverbraucher können das Verfallsdatum der Digitalkameras schlecht vorhersagen. Mir ist nur bekannt, dass sich meine alte "Olympus E 10" bereits nach 5 Jahren verabschiedet hat.
Ersatzteile für ein defektes elektronisches Teil, werden vom Hersteller nicht mehr geliefert. Alle teuren Zubehörteile für diese Kamera taugten nur noch für "Ebay".
Will ich unter Wasser digital fotografieren, braucht es ein passendes Gehäuse, nebst Blitzgehäuse und Wechselports für verschiedene Objektive.
Kaufe ich mir so etwas für eine neue Digitalkamera, kann ich mir nicht sicher sein, dass sich die Elektronik nach 5 Jahren wieder verabschiedet und der Hersteller mit
seiner Ersatzteilstrategie, nur den Kauf des Nachfolgermodells anbietet.
Unsicher auch, ob dieses neue Modell wieder in mein Unterwassergehäuse passt.
Die Preise für diese neuen Gehäuse sind über das Dreifache gegenüber der Gehäuse für analoge Kameras gestiegen.
In Zeiten wo der Staat regelrechte Raubzüge in unsere private Geldbörse veranstaltet, können sich die Meisten ein solches Risiko nicht leisten.

Not macht erfinderisch ! - heisst ein altes international gültiges Sprichwort.

Mit einem Aufwand von ca.15,00 € Materialkosten und etwa 14 Stunden Arbeitszeit
werkelte ich mir eine digitale NIKON D 70s in eines meiner Unterwassergehäuse, welches zuvor eine analoge NIKON F 70 beherbergte. Das Gleiche gelang mit dem Einbau eines NIKON-Blitzes SB 800.
Der Clou dabei: Ich kann ein einziges UW-Gehäuse für beide Kameras nutzen.

Wie es geht, habe ich auf meiner Webseite: www.uwfotoart.de/digitalanalog.php beschrieben.
Das beiliegende Foto entstand beim ersten Technik-Test am 29.10.07 vom einer "Schnuppertauchaktion" der Tauchschule Abyss Meissen. An dieser Stelle noch einmal mein herzlichen Dank an Karsten Wiche, der mir diese Testaktion im Freizeitbad Wellenspiel Meissen ermöglichte. Zu weiteren fotografischen Tests über die digitale Fotopraxis werde ich in diesem Blog berichten. Jedenfalls nehme ich mir das heute vor.
Viele Grüße Günter

Freitag, 15. Dezember 2006

Oelplantage Malaysia


Die Werbung verspricht für Malaysia und Borneo tropische Regenwälder mit einzigartiger Vegetation und Wildtieren.
Besonders mit den Orang Utans wird intensiv geworben. Tatsache ist, dass die tropischen Regenwälder von weitläufigen Ölpalmenplantagen verdrängt sind und nur noch als touristisch angelegte Parks existieren.
Restbestände der Regenwälder müssen weichen.
Somit erhalten bald auch die noch frei lebenden Orang Utans ihre letzte Ölung.

Donnerstag, 16. November 2006

Oliver bildet jetzt in Thailand aus


Meine Frau hat nun endlich Ihren Open Water Diver. Ihre Ausbildung hat sie beim Tauchlehrer Oliver Marsel in kalten und trüben Steinbruchgewässern abgeschlossen. (Foto)
Oliver hat danach beschlossen nach Thailand auszuwandern. Er wird dort als Ausbilder für Kreislaufgeräte sein Glück versuchen.
Ich bleibe bei meiner Frau und muss mich daran gewöhnen zukünftig das doppelte an Tauchgepäck zu transportieren. Meine Frau kümmert sich im Gegenzug um die Routenplanung zum nächsten Tauchgewässer.
Als Höhepunkt hat sie noch für dieses Jahr Sipadan ausgewählt. Dort hat man vor wenigen Jahren das Ehepaar Wallert entführt.
Ich glaube, dass uns das nicht passieren wird.

Günter Wünsche

Mittwoch, 15. November 2006

Assistent Max


Menschen vor der Kamera müssen locker sein. Z.B. nicht bewusst den Bauch einziehen, oder sich auf ähnliche selbst auferlegte Zwänge konzentrieren. Sie sollten vor allen Dingen sich selbst treu bleiben.
Bei Shootings mit Damen hilft mir dabei mein Assistent Max. Wie auf dem Foto dargestellt, befördert sein Schnurren die gewollte Entspannung bei den Damen, die für ein lebendiges Foto wichtig ist.
Über den Einsatz von Max bei Unterwassershootings denke ich noch nach.

Günter Wünsche

Unterwassershooting mit Julia




Wie angekündigt, möchte ich einige Fotografien von Julia vorstellen und bin auf Ihre Meinung neugierig.

Günter Wünsche

Dienstag, 14. November 2006

Casting mit Julia


Am Sonnabend war ich mit Julia zum Unterwassershooting in Freizeitbad Wellenspiel Meißen. Julia hat sich als eine von 9 Bewerberinnen zur "Nixen- und Neptunwahl" bereits zum Casting vorgestellt. (Foto)
Beim Unterwassershooting, welches von den Rahmenbedingungen des Contests abhängig war (gleiche Bedingungen für alle Teilnehmer), hat sich Julia wie ein bereits erfahrenes Unterwasserfotomodel angeboten.
Unter anderen Bedingungen könnten mit Julias Talent schöne Fotografien entstehen. Ein Foto vom Unterwassershooting werde ich in Kürze vorstellen und vielleicht auch später einige Fotografien von weiteren Shootings.
Vorerst bin ich auf Die Meinung meiner Leser zu den Castingfotos von Julia neugierig.

Günter Wünsche